Unser Konzept

  • www.kiga-kidsworld.at

Unser Konzept

Kids World
Pädagogisches Konzept
Unser Leitbild

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das
Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben,
sich zu offenbaren.“
(Maria Montessori)

Jedes Kind ist ein Individuum, hat eigene Ideen und Vorstellungen und
auch seinen individuellen Charakter. Unser Kindergartenteam ist sehr
bemüht für das Kind eine eigene Welt mit viel Liebe und Zuneigung zu
erschaffen.
Wir gehen darum auf jedes Kind persönlich ein, um es in seinen Stärken
und Schwächen zu fördern.Kinder lernen ganzheitlich. Sie wollen die Dinge
nicht nur anschauen oder darüber reden. Sie wollen sie anfassen, daran
riechen,
schmecken,
befühlen,
damit
experimentieren.
Sinneswahrnehmungen sind die Grundlage für ein differenziertes
Vorstellungs- und Denkvermögen. So machen sie all die Erfahrungen, die
sie in die Lage versetzten, Zusammenhänge gedanklich nachvollziehen zu
können und ihr Leben zu meistern.
Da gesunde Ernährung, vor allem bei Kindern, aber auch im späteren
Leben sehr wichtig ist, achten wir im Kindergarten darauf, den Kindern
eine positive Grundhaltung gegenüber gesunden Lebensmitteln nahe zu
bringen.
Der Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung, deshalb ist uns
die aktive Zusammenarbeit mit den Eltern ein großes Anliegen. Dafür sind
Elterngespräche, Elternabende, Elternbriefe und das gemeinsame Feiern
von Festen vorgesehen.

Unser Bild vom Kind

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder, zu denen wir eine
lebendige und respektvolle Beziehung pflegen. Wir sehen Kinder in ihrer
Einzigartigkeit, ihren unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen, ihrem
Entdeckerdrang und gehen darauf im Kindergartenalltag ein. Wir nehmen
uns viel Zeit zum gegenseitigen kennen- und verstehen lernen. Wir wollenfür jedes Kind optimale Bedingungen schaffen und die individuellen
Bedürfnisse des Einzelnen berücksichtigen.
„Kinder sind das Karussell unseres Lebens, denn ohne sie bewegt sich nichts.“
Kinder sind einzigartig, wissbegierig, aktiv, mitteilungsbedürftig. Kinder
lernen mit allen Sinnen und sind getrieben von Neugierde. Wir sehen das
Kind als soziales Wesen, das mit anderen Menschen in Kontakt tritt,
Beziehungen sucht und benötigt und vor allem ein Bedürfnis nach
Kommunikation hat. Wir teilen die Freude und den Stolz des Kindes über
die Eroberung seiner Welt und fördern das kindliche Selbstwertgefühl und
die Selbstachtung. Wir schaffen für die Kinder Lebensräume, in denen sie
vielfältige Erfahrungen machen, ihre Ideen und Vorstellungen umsetzen können.

Unser pädagogischer Ansatz

Die Grundlage für unsere pädagogische Arbeit bildet der Situationsansatz,
welcher die Bedürfnisse, das soziale Lernen und die alltäglichen
Lebensbedingungen der Kinder in den Mittelpunkt stellt. Jedes Kind bringt
seine eigenen Erfahrungen, sein eigenes Wissen und die kulturelle
Herkunft seiner Familie mit ein. In Konfliktsituationen wird mit den Kindern
gemeinsam eine Lösungsstrategie erarbeitet. Ihre Ideen und Themen
werden aufgegriffen und sie werden in den Planungsprozess von Projekten
miteinbezogen, wodurch die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein
gefördert werden. Ebenso wird den Kindern die Möglichkeit geboten ihre
Meinung kundzutun. Durch die Erfahrung, dass ihnen zugehört wird, hören
sie auch anderen zu, dadurch wird das Miteinander gestärkt und die
Rücksichtnahme gesteigert.
Die Entwicklung bestimmter Fähig- und Fertigkeiten ist bei jedem Kind
unterschiedlich, deshalb ist es unsere Aufgabe jedes Kind individuell und
bestmöglich zu fördern und uns als Wegbegleiter in ihrer Entwicklung zu
sehen. Dabei steht ein wertschätzender, partnerschaftlicher und
demokratischer Umgang miteinander im Vordergrund. Es wird großen Wert
daraufgelegt, Zeit und Raum für die Bedürfnisse der Kinder zu schaffen.
Wir unterstützen die Eigeninitiative der Kinder und gestalten die
Umgebung so, dass sie möglichst selbstständig tätig sein können. Die
Kinder werden bei uns ermutigt, ihre Fähigkeiten zu erproben. Sie sollen
gefordert aber nicht überfordert werden.
Es ist uns ein großes Anliegen, die natürliche Freude am Lernen zu
unterstützen.

Dies geschieht u.a. durch das Spielen. Das Spiel ist eine
selbst initiierte und zweckfreie Aktivität, welche Freude, Spaß und
Befriedigung gibt. Wir möchten unbedingt auf die Wichtigkeit und den
hohen Stellenwert des Spiels in der Kindergartenpädagogik hinweisen.Ereignisse aus der weiteren und engeren Umwelt können die Kinder durch
das Spiel verinnerlichen oder auch Probleme und Spannungen im Spiel
verarbeiten. Dies bedeutet, das Spiel ist nicht nur für die Persönlichkeits-
entwicklung der Kinder wichtig ist, ebenfalls erwerben sie dadurch
wichtige schulische Fähigkeiten. Somit besteht ein klarer Zusammenhang
zwischen der Spielfähigkeit eines Kindes und dessen Schulfähigkeit.
Die Selbstständigkeitsentwicklung der Kinder liegt uns sehr am Herzen und
bildet somit auch einen großen Schwerpunkt in unserer pädagogischen
Arbeit. Es ist unser Ziel, die Kinder zu selbstständigen Persönlichkeiten
heranzuziehen. Durch gleiche, immer wiederkehrende Handlungsabläufe
können die Kinder nach der Eingewöhnungsphase vieles schon
selbstständig erledigen. Dies steigert natürlich das Selbstbewusstsein der
Kinder enorm. Wir setzen Hilfestellungen gezielt ein und stimmen diese
auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes ab.

Pädagogische Ziele

Neben der Betreuung der Kinder steht besonders der Bildungsauftrag des
Kindergartens im Vordergrund. Deshalb ist unser Bildungskonzept auf den
Wiener- und den Bundesländerübergreifenden Bildungs-Rahmen-Plan wie
auch auf das Modul für das letzte Jahr in elementaren
Bildungseinrichtungen abgestimmt.

Unsere Aufgabe besteht darin dem
Kind die Gelegenheit zur Weiterentwicklung zu geben. Ausschlaggebend
dafür sind zum einen wertvolle Bildungsangebote und zum anderen allen
Kindern abwechslungsreiche Lernmöglichkeiten (z.B. vielfältiges
Spielmaterial, vorbereitete Umgebung, Ausflüge in Museen, Theater,…) zu
bieten. Grundlegend dafür sind die, im Bundesländerübergreifenden
Bildungs-Rahmen-Plan festgelegten, Bildungsbereiche.
„Bildungsbereiche stellen wichtige pädagogische Handlungsfelder dar und
ermöglichen eine Strukturierung der pädagogischen Arbeit in elementaren
Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig zeigen sie Lernfelder für das einzelne
Kind auf, die es bei der zunehmenden Aneignung der Welt unterstützen.
Mit der Berücksichtigung aller Bildungsbereiche im pädagogischen Alltag
soll die Bedeutung dieser Lernfelder für die Entwicklung und
Differenzierung kindlicher Kompetenzen unterstrichen und hohe
Bildungsqualität für alle Kinder gesichert werden.“
(Bundesländerübergreifender Bildungs-Rahmen-Plan, S.9)

Emotionen und soziale Beziehungen

Kleinkinder sind noch stark Ich‐bezogen und können sich schwer in andere
hineinversetzen. Wir möchten die Kinder darin unterstützen, ihre sozialen
und emotionalen Fähigkeiten zu entdecken und einzusetzen. Ihnen wird imKindergarten die Möglichkeit geboten, vielfältige Beziehungen zu anderen
Mitmenschen aufzubauen, Freundschaften zu schließen und Konflikte zu
lösen. Wenn es um die Entwicklung und Förderung der Sozialkompetenz
geht, ist Sprache ebenso ein sehr entscheidendes Werkzeug. Wir sind uns
unserer Vorbildwirkung bei Kindern bewusst und gehen ihnen deshalb in
den Bereichen Kommunikation, wertschätzender Umgang und
Konfliktkultur mit gutem Beispiel voran.

Beispiele der Impulse in unserer pädagogischen Arbeit:
 mit den Kindern gemeinsam Gruppen-Regeln erstellen
visualisieren
 Konfliktlösungsstrategien erarbeiten und umsetzen
 Kleingruppenarbeit wie auch Aktivitäten mit der Gesamtgruppe
 Erlebnisse in Gesprächsrunden miteinander teilen
 freundlicher und höflicher Umgang
 Bilderbücher, die zum sozialen Miteinander anregen
und Ethik und Gesellschaft
Dieser Bildungsbereich ist ein wichtiger Bestandteil unserer
pädagogischen Arbeit. Er widmet sich den Fragen nach dem Wert und der
Würde des Menschen und definiert gerechtes und ungerechtes Verhalten
in der heutigen Gesellschaft. Das Kind erfährt durch uns Erwachsene
unterschiedliche ethische Grundhaltungen und sucht dann nach seiner
eigenen Orientierung. Es tritt in Kontakt mit der kulturellen Vielfalt seines
Umfeldes und lernt die Unterschiedlichkeiten seines Gegenübers als
Bereicherung anzusehen und daraus zu schöpfen.

Beispiele der Impulse in unserer pädagogischen Arbeit:
 Kennenlernen der verschiedenen Kulturen/ Sprachen/ Lebensweisen/
Feste durch Medien, Lieder und Sachgespräche
 Auseinandersetzung mit unters. Menschenbildern/ Werthaltungen,
Sitten und Gebräuche, Normen und Werte
 Verwendung und akzeptieren von „Nein“
Kindern Verantwortung zutrauen, z.B. Unterstützung der
Jüngeren in verschiedenen Bereichen wie z.B. beim Anziehen…

Bewegung und Gesundheit

Bewegung ist eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und
Wohlbefinden. Wir wollen die Bewegungsfreude der Kinder erhalten und
fördern. Uns ist wichtig, den Kindern Gelegenheit zu geben, ihre
Bewegungsbedürfnisse auszuleben, denn über den Körper machen dieKinder grundlegende Erfahrungen, die zur Gesamtentwicklung wichtig
sind. Unser gemeinsames Anliegen ist es, an den Stärken der Kinder
anzusetzen und das vorhandene Können als Basis für verschiedene
Bewegungsformen zu nützen. Durch aktives Tun üben sich die Kinder in
den Bereichen der Grob- und Feinmotorik. Durch eine anregend gestaltete
Umgebung mit vielfältigen und reichhaltigen Bewegungsangeboten haben
die Kinder die Möglichkeit ihren natürlichen Bewegungsdrang
nachzugehen. Da wir einen sehr großen Bewegungsraum haben, nutzen
wir diesen 1-2 Mal täglich, wo sich die Kinder austoben können. Des
Weiteren gehen wir regelmäßig in naheliegenden Parks, um den Kindern
die Möglichkeit zu bieten ihren Bewegungsdrang an der frischen Luft
abzubauen.
Eine frische, vitalstoffreiche Ernährung ist die Grundvoraussetzung für ein
optimal funktionierendes Immunsystem und leistet somit einen Beitrag zur
Gesundheitsvorsorge.
Das Frühstück bietet verschiedenste Lebensmittel; bestehend aus
wertvollen Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen und ermöglicht einen
energievollen Start in den Tag.
Zu lernen, sich gesund zu ernähren, ermöglicht einem Menschen eine
bessere und höhere Lebensqualität. Auch hängt die geistige und
körperliche Kapazitätsentwicklung eines Kindes in hohem Maße von seiner
Nahrungszufuhr ab.

Beispiele der Impulse in unserer pädagogischen Arbeit:
 Turn- und Rhythmik-Einheiten
 Bewegungsspiele und -lieder
 Angebote zur fein- und grobmotorischen Förderung, z.B. balancieren,
schneiden, fädeln, etwas mit einer Pinzette greifen
 Tanzeinheiten
 Im Familienspielbereich Holz- und Stofflebensmittel zur Verfügung
stellen
 Ausflüge z.B. in die Bäckerei, Obst- und Gemüsemarkt …
 Angebote zum Thema Ernährung, z.B. Brot backen, gesunde Jause
herstellen, …
 …Sprache und Kommunikation

Die Sprache ist das wichtigste Medium für uns Menschen,

um Beziehungen zu unserer Umwelt aufzubauen und sich in ihr verständlich zu
machen. Die Sprachentwicklung der Kinder ist ausschlaggebend für ihre
emotionale und kognitive Entwicklung. Somit gehört Sprachförderung zu
den grundlegenden Bildungsbereichen in unserem Kindergarten. Unser
Ziel ist es, den Kindern die Sprache als Ausdrucks‐ und
Verständigungsmittel erlebbar zu machen, sowie die Sprechfreudigkeit und das Sprachverständnis der Kinder zu fördern. Dies stärkt nicht nur das
Selbstbewusstsein, die Sozial‐ und die Sachkompetenz des Kindes,
sondern verhilft den zukünftigen Schulanfängern auch zu einem guten
Start in die Schule. Wer über gute Sprachkenntnisse und ein gutes
Aufgabenverständnis verfügt, kann in der Schule erfolgreich mitarbeiten.
Durch das Zusammenleben in der Gruppe wird das Kind motiviert, die
Sprache als Kommunikationsmittel einzusetzen und zu trainieren.
Wesentliche Impulse der Sprachförderung gehen also von der Gruppe aus.
Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Förderung der Sprachkompetenz
ganzheitlich erfolgt.
Beispiele der Impulse in unserer pädagogischen Arbeit:
 Anregung Erzähltes und Vorgelesenes nach zuerzählen
 Angebot von unterschiedlichen Büchern, Sachbilderbüchern und
Hörmedien
 Rollenspiele, Figurentheater, Experimente
 Sachgespräche zur Wortschatzerweiterung
 Einbau von Liedern, Reimen und regelmäßigem zählen im
Tagesablauf
 zum Sprechen ermuntern und auffordern, z.B. „W-Fragen“ stellen
 Augenmerk auf Sprachförderung in unterschiedlichsten Situationen
richten, z.B. beim Mittagessen: „Reichst du mir bitte den Reis“, …
 Nicht auf die Fehler der Kinder hinweisen, die Kinder nicht
verbessern sondern das Gesagte nochmal korrekt wiederholen
 Bei Kindern mit nicht deutscher Muttersprache vermitteln wir den Eltern,
dass sie mit ihrem Kind kontinuierlich in der eigenen Sprache sprechen.
Denn eine gute Zweitsprachenentwicklung ist nur dann möglich, wenn
man auf gute Kenntnisse der Muttersprache aufbauen kann.
Ästhetik und Gestaltung
Unter Ästhetik und Gestaltung verstehen wir vor allem das Malen, Werken
und Gestalten mit verschiedensten Techniken und Materialien. Durch freies
oder angeleitetes Gestalten haben die Kinder die Möglichkeit ihre
gestalterischen Fähigkeiten auszuprobieren und weiterzuentwickeln, und
ihre Fantasie zu entfalten. Um das Kind in seinem Selbstwert zu stärken,
werden Kinderarbeiten nicht bewertet. Nicht das Endprodukt ist wichtig,
sondern der Weg dorthin.
Musik berührt die Seele und gehört zum Leben der Menschen. Mit Musik
können z.B. soziale Beziehungen gefördert, oder Stimmungen ausgedrückt
werden. Dies kann sowohl gesanglich, als auch rhythmisch, zum Beispiel in
Form von Tänzen, geschehen. Musik kann zudem die Wechsel der Phasendes Tagesablaufes transparenter machen. (z.B. Einräumlied, Schlaflied,
etc.). Wir sehen die Musik daher als wichtiges Element der ganzheitlichen
Förderung.
Beispiele der Impulse in unserer pädagogischen Arbeit:
 Angebot von unterschiedlichen Techniken, z.B. Falttechnik,
Korkdruck, …
 Verschiedenes Werkzeug zur Verfügung stellen, z.B. unterschiedliche
Stärken von Pinsel, Stempel, Rollen, …
 Experimentieren mit der Farbschleuder
 Ausstellung der Kunstwerke
  Musikrichtungen vorstellen und Musikinstrumente zur Verfügung
stellen
Singen in verschiedenen Sprachen
 Feste gemeinsam planen und gestalten
 Theaterstück erarbeiten
 …
Außerdem besteht im Kindergarten Kids World die Möglichkeit, die Kinder
zu einem Tanzkurs oder Musikkurs anzumelden.
Natur und Technik
Kinder haben Freude am Beobachten der Natur, am Erforschen und
Experimentieren. Um den Bezug zur Natur herzustellen, besuchen wir
mehrmals die Woche die im Umkreis liegenden Parks. Wir geben den
Kindern die Möglichkeit, sich mit Veränderungen in der Natur zu befassen,
Naturmaterialien zu sammeln, zu ordnen und zu benennen und durch
Experimente naturwissenschaftliche Vorgänge zu verstehen.
Wie zum Beispiel: Wann schmilzt Schnee? Wo wächst eine Pflanze am
besten?
Die mathematische Bildung stellt auch einen wichtigen Teilbereich dar. Es
geht darum, die natürliche Neugierde der Kinder auf mathematische
Angebote zu nützen und den Kindern viele Möglichkeiten zu bieten, um
wichtige Vorerfahrungen für das Rechnen zu sammeln (Farben und Formen
sortieren und ordnen, Mengen erfassen, Entwicklung des Zahlenbegriffes
und erster Umgang mit geometrischen Körpern).
Beispiele der Impulse in unserer pädagogischen Arbeit:
 Naturphänomene
beobachten
und
erarbeiten
Experimente veranschaulichen
 Tiere beobachten z.B. mit Hilfe einer Becherlupe
oder
Experimentieren mit Naturgegenständen z.B. als Baumaterial
verwenden
Experimente durchführen
Medien zum Thema Natur und Technik anbieten
Material zum Messen und Vergleichen verschiedener Längen
anbieten,
verschiedene Lineale und Maßbänder zur freien Verfügung stellen
Verschiedene Bausteine zur Verfügung stellen
von einem Kind zählen lassen
Eine Kasse im Familienspielbereich anbieten
Kennenlernen von verschiedene geometrischen Formen
Zeitspannen erleben und sie anhand von Uhren (Sanduhr, Wanduhr)
verdeutlichen
Schulvorbereitung
Schulvorbereitung beginnt nicht im letzten Kindergartenjahr, sondern
fängt mit der Geburt eines Kindes an. Wir sind uns natürlich dessen
bewusst und beziehen dies in unserer pädagogischen Planung mit ein. Die
gezielte Schulvorbereitung bei Kindern beginnt unsererseits mit dem
Eintritt in den Kindergarten, daher ist die gesamte Kindergartenzeit als
Vorbereitung auf die Schule anzusehen. Die Schulvorbereitung ist in
unseren Augen kein Training zur Einschulung, sondern eine
Lebensvorbereitung. Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung
werden den 5-6 jährigen Kindern spezielle Angebote unterbreitet, die
ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechen und zum Ziel haben, den
Kindern ein Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, das ihnen ermöglicht,
den Umstieg von Kindergarten auf die Schule optimal zu bewältigen.Jedes
Kind bringt unterschiedliche Voraussetzungen in den Kindergarten mit,
deshalb besteht unsere Aufgabe darin, die Kinder – dem persönlichen
Entwicklungsstand entsprechend – bestmöglich zu fördern und
vorzubereiten.
In unserer Schulvorbereitung richten
Förderung der folgenden Bereiche:
wir
 Sprache/Kommunikation
 Selbstständigkeit/ Selbstbewusstsein
 Konzentration/ Ausdauer/ Aufmerksamkeit
 soziale Kompetenz
 kognitive Kompetenz
 Wahrnehmung der Umwelt
uns
u.a.
auf
die
Grob- und Feinmotorik
Umsetzung der Schulvorbereitung in unserem Kindergarten:
→ Angebot von gezieltem Spielmaterial welches u.a. der mathematischen,
sprachlichen und kognitiven Förderung dient,
→ gesonderte Schulvorbereitungseinheiten am Vormittag, wie z.B. Turn-
und
Rhytmikeinheiten,
Erarbeiten
von
pädagogisch
wertvollen
Arbeitsblättern, Projektarbeit, …
→ Ausflüge mit Kindern im letzten Kindergartenjahr, wie z.B. Wiener Rotes
Kreuz, Bäcker, Cobenzl, Museumsführungen, Teddybärkrankenhaus, …
→ Kooperation mit den umliegenden
Schnuppertagen in der Schule,
Volksschulen
in
Form
von
→ Besuch der Polizei, Feuerwehr und Zahngesundheitserzieherin im
Kindergarten,
→ Aufgabeneinteilung im Kindergartenalltag, wie z.B. Tische decken,
Blumen gießen, Patenschaften bei jüngeren Kindern, …
Zu beachten ist, dass Eltern immer einen wichtigen Teil zum Gelingen
einer optimalen Schulvorbereitung beitragen. Hierzu bieten wir am Anfang
des Kindergartenjahres einen gezielten Elternabend zum Thema
„Schulvorbereitung im Kindergarten“ an, bei dem die entsprechenden
Eltern detailliert über unsere Arbeit und ihre Zusammenarbeit/Mithilfe
informiert werden. Die Kinder sind im letzten Kindergartenjahr dazu
verpflichtet, den Kindergarten täglich mindestens 4 Stunden zu besuchen.

Unser Tagesablauf

07:00 – 08:00 Uhr: Sammelgruppe
08:00-09:30 Uhr: Orientierungsphase/Freispiel und Frühstück
Orientierungsphase/Freispiel: Die Kinder „kommen an“ und haben die
Möglichkeit sich zu orientieren. Jedes Kind bestimmt in dieser Zeit
selbstständig seine Spielpartner und die Art des Spiels. Viele
Bildungsprozesse finden gerade in dieser sehr wertvollen Zeit statt. Im
Rollenspiel können die Kinder Erlebtes und ihre Fantasien verarbeiten und
auf spielerische Weise lebenspraktische Fähigkeiten erwerben.
Frühstück: Ein Tisch der Gruppe wird als Frühstückstisch gedeckt und die
Kinder haben die Möglichkeit in der Zeit von 8:00 – 09:30 Uhr zu
frühstücken. Es wird den Kindern ein „Frühstücksbuffet“ zur Verfügung gestellt,
welches aus Käse-und Wurstvariationen,Butter,Frischkäse/Marmelade/Aufstrichen,Obst,Gemüse,Wasser,
Tee/Orangensaft/ Kakao und 2 verschiedenen Brotsorten besteht.

Durch das Angebot des gleitenden Frühstücks können die Kinder frei entscheidenwann sie essen möchten, sie lernen sich ihr Frühstück „selbst und nach
eigenem Geschmack zu zubereiten“ (Selbstständigkeitsentwicklung und
Stärkung des Selbstbewusstseins) und das Verantwortungsbewusstsein
wie auch das Gruppengefühl werden gestärkt in dem die Kinder nach dem
Essen ihren Platz saubermachen und für das nächste Kind neu eindecken.

09:30 Uhr: Morgenkreis
Zelebrierte Rituale (z.B. Begrüßungslied oder Fingerspiel) stärken das
Gefühl der Zugehörigkeit und vermitteln Sicherheit. Des Weiteren dient der
Morgenkreis den Kindern als Orientierungshilfe um sich auf den
bevorstehenden Kindergartentag vorzubereiten. Im Morgenkreis wird
Aktuelles wie die Kinderanzahl (Wer fehlt? Wie viel Buben/Mädchen sind
da?), der Wochentag/Monat, anstehende Ausflüge und Vorhaben
besprochen.

ca. 09:50 – 12:00 Uhr: pädagogische Angebote
Angeleitete Bastelangebote, Einzel-, Gruppen- oder Projektarbeit, gezielte
Bewegung im Bewegungsraum, Spaziergänge in den Park, Ausflüge, u.v.m.
finden in diesem Zeitrahmen statt.

12:00 – 14:00 Uhr: Mittagessen und Ruhephase
Mittagessen: Beim Gestalten des Mittagstisches wird auf ästhetische
Gesichtspunkte und Vermittlung von Tischkultur geachtet. Das Essen wird
in Thermoschüsseln serviert um ein warmbleiben der Speisen zu
gewährleisten. Das Kindergartenpersonal legt besonders Wert darauf, dass
die Kinder lernen sich ihre Essensportionen selber einzuteilen, sie werden
dazu motiviert neue Speisen zu probieren aber nicht gezwungen etwas auf
zu essen und lernen Messer und Gabel beim Essen richtig zu benutzen.
Das Kind erhält die Hilfestellung, die es braucht und wird zur
Selbstständigkeit hingeführt. Das Mittagessen wird ebenfalls gleitend
angeboten. Nachdem die Kinder mit dem Essen fertig sind, legen sie sich
entweder zum Schlafen in den Turnsaal nieder oder können sie sich in ihrer
Gruppe, unter Anleitung einer Pädagogin, ruhig beschäftigen.

14:00 – 15:00 Uhr: gleitende Jause

14:30 – 17:00 Uhr: Freispiel und Spätdienst
Das Kind wird auf die Ankunft der Eltern vorbereitet. Wir lassen den Tag
gemütlich ausklingen.Unsere Thementage :
Die Thementage bilden das Grundgerüst unserer pädagogischen Arbeit.
Sie sind eine Hilfestellung um die pädagogische Planung gezielter
umsetzen zu können und stellen eine ganzheitliche Förderung der Kinder
sicher. Die Einteilung der Woche in Thementage bietet aber auch für Eltern
mehr Transparenz in unsere pädagogische Arbeit. Sie wissen immer was
ansteht und können ihr Kind nach Bedarf auf den Kindergartentag
vorbereiten. Die Thementage sind nicht an fixe Wochentage gebunden und
werden je nach Bedürfnis der Kinder/der Gesamtgruppe eingeteilt. An
diesen Tagen werden pädagogische Angebote, je nach Bedürfnis der
Kinder, in einer Groß- oder Kleingruppe erarbeitet und umgesetzt. Die
Ergebnisse bleiben somit Bestandteil des Kindergartenangebotes und
können von den Kindern auch an anderen Tagen genutzt werden

Die Thementage sind:

• Fitnesstag (an diesem Tag werden spezielle, pädagogisch wertvolle
Turn- und Rhytmikeinheiten mit den Kindern im Turnsaal gestaltet
und umgesetzt),
• Spiel- und Bastel tag (hier werden alterspezifische Bastel- und
Spielangebote mit den Kindern gemeinsam entwickelt und
durchgeführt)
• Ausflugstag (egal ob zum Spielplatz oder ein Ganztagsausflug mit
Bus… Hauptsache raus aus dem Kindergarten!!!)
• Entdeckertag (dieser Tag steht ganz im Zeichen der Entdecker:
Heute wird nach Herzenslust gemeinsam geforscht und
experimentiert),
• Geschichtentag (Ein Tag voller Spaß an Wörtern, Bilderbücher
betrachten, Geschichten erarbeiten oder selber erfinden, dieses und
viel mehr können die Kinder an diesem Tag),
• Musiktag (Musikinstrumente erkunden oder selber herstellen, ein
Lied/eine Klanggeschichte erfinden oder einfach mal gemeinsam alle
Lieblingslieder aus den letzten Monaten singen, allen Ideen rund um
das Thema Musik wird an diesem Tag Platz geboten).
An der Eltern-Info-Tafel der Gruppen befindet sich ein Kalenderblatt, auf
dem ein Überblick der Thementage für den ganzen Monat vermerkt ist. Da
wir situationsorientiert arbeiten, kann es spontan zu Änderungen bei der
Einteilung kommen, diese wird dann aber auch im Kalender
gekennzeichnet werden. Darüber hinaus erhalten die Eltern auch einen
Wochenrückblick (ebenfalls an der Eltern-Info-Tafel nachzulesen), bei dem
ein detaillierter Ablauf der vorherigen Woche aufgelistet ist.Unser Haus
Unser Kindergarten hat eine Fläche von 471qm und besteht aus insgesamt
3 Gruppen:
 1 Kleinkindergruppe mit max. 15 Kindern im Alter von 1 – 2,5/3 Jahre
 2 Familiengruppen mit max. 22 Kindern im Alter von 2,5/3 Jahren bis
zum Schuleintritt.
Jeder Gruppenraum verfügt über einen Waschraum, welcher aus zwei
Toiletten, einem Wickeltisch, zwei Kinder- und einem Erwachsenen-
Handwaschbecken besteht.
Die Spielbereiche in den Gruppen sind wie folgt aufgeteilt und
ausgestattet:
 Ruhebereich:
– Liegemöglichkeit (Matraze)
– Pölster, Decken
– Kuscheltiere
 Lesebereich:
– Sitzmöglichkeit (Sitzsack/ Teppich)
– Bilderbücher zu unterschiedlichen Themen und versch. Altersstufen
– CD-Spieler und Hörbücher
 Bau- und Konstruktionsbereich
– Lego / Duplo
– Holzbausteine in unterschiedlichen Größen/ Formen
– Konstruktionsspielzeug (z.B. aus Holz, Knex,…)
– Holzeisenbahn
– Fahrzeuge in versch. Größen
 Familienspielbereich:
– Spielküche mit entsprechendem Spielmaterial (Obst, Gemüse,
Töpfe, Geschirr)
– Tisch und Sessel
– Puppen mit Puppenwagen, -Bett, -Kleidung,
– Verkleidungsmaterial für Kinder
 Mal- und Kreativbereich:
– versch. Farben: Buntstifte, Ölkreiden, Filzstifte, Wasserfarben
– Malpapier, Papierreste (verschiedene Papierarten)
– Bastelmaterial: Schnüre, Wolle, Watte, Perlen, (Saisonale)
Naturmaterialien, Klopapierrollen
 Lern- und Gesellschaftsspielbereich
– Kleine-Welt-Spiel
– Puppentheater
– Tisch-Spiele
– Puzzle der versch. Altersstufen entsprechend
 Lege- und Puppenhaus-Teppich
– Puppenhaus mit Möbeln und Püppchen
– Legematerial: Muggelsteine, Naturmaterialien, Tücher, Plättchen in
versch. Farben und Formen,…Außerdem befindet sich im Haus eine Kinder-Garderobe, in der jedes der
59 Kinder ein Zeichen und ausreichend Stauraum für sein eigenes Gewand hat.

Das Herzstück unseres Kindergartens bildet der großzügige Bewegungsraum, in dem sich unterschiedliche Spielmaterialien zur
Bewegungsförderung befinden. Zur Mittagszeit wird er zum „Schlafraum“
umfunktioniert. Dann können die Kinder in dem leicht verdunkelten Raum
auf ihren eigenen Matratzen Platz nehmen und zu ruhiger
Entspannungsmusik einschlafen.
Weitere Räumlichkeiten:
 Büro
 Küche
 Personal-WC
 Personal-Garderobe
 Kleine Waschküche
 Kinderwagenraum
Unser Team
Das 10-köpfige Kindergartenteam ist wie folgt aufgeteilt:
 1 Kindergartenleitung (diplomierte Kindergartenpädagogin mit
mindestens 5 Jahren Berufserfahrung)
 3 diplomierte KindergartenpädagogInnen
 4 KindergartenassistentInnen
 1 Köchin
 1 Reinigungskraft

Eingewöhnung

Der Eintritt in den Kindergarten ist für jedes Kind ein besonderes Ereignis,
das sich für die einzelnen Kinder durch unterschiedliche Gefühle äußert.
Viele Neuankömmlinge werden von Neugierde und Entdeckungsfreude
getrieben, andere wiederum sind ängstlich und scheu.
Dieser erste Wechsel vom Familienhaus in eine Institution ist für ein Kind
sehr prägend. Die Eingewöhnungsphase lässt sich zeitlich nicht genau
festlegen, da der Ablösungsprozess bei jedem Kind anders verläuft. Die
Eingewöhnungsphase wird so gestaltet, dass das Kind mit seiner Mutter
oder seinem Vater die neue Umgebung kennen lernt und die Zeit
bekommt, die notwendig ist, um eine Beziehung zu der Pädagogin
aufzubauen. Wir wünschen uns, dass die Eltern ihr Kind in der ersten
Woche im Kindergarten begleiten.

Die Ablösung erfolgt dann schrittweise.Vorteil von Familiengruppen
Rücksicht und Hilfsbereitschaft – ältere Kinder nehmen sich jüngeren
Kindern an, sie bieten Trost und emotionale Unterstützung, lernen
Empathie und erfahren darüber Selbstbestätigung.
jüngere Kinder lernen von älteren, diese geben mehr Anregungen
und verschiedenste Entwicklungsanreize.
Die Kinder ergänzen sich auf Grund der Altersmischung
Alle Kinder haben vielfältige Möglichkeiten für soziale Erfahrungen.
Einzelkinder können in der Gruppe „Ersatzgeschwister“ finden.
Anwesenheit älterer Kinder gibt Kleinstkindern Sicherheit bei
Abwesenheit/Wechsel des Personals

Elternarbeit

„Der Kindergarten – ein Ort der Begegnung!“
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Transparenz zwischen Eltern
und Kindergartenpädagoginnen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer
Kindergartenarbeit.
Tür und Angelgespräche
Diese finden sporadisch zu den Bring- und Abholzeiten statt. Hier ist Zeit
für kurzen Austausch und das Mitteilen von Informationen, welche für
beide Seiten wichtig sind.
Elterngespräche und Entwicklungsgespräche
Manche Gespräche brauchen einfach die notwendige Ruhe und
Vertrautheit, sodass sie nicht zwischen Tür- und Angel besprochen werden
können. Sie dienen dem gegenseitigen Austausch, Interventions- oder
Fördermaßnahmen können abgestimmt werden. Entwicklungsgespräche
werden in regelmäßigen Abständen angeboten und finden durchschnittlich
2x jährlich statt.

Elternbriefe

Mit Elternbriefen informieren wir die Eltern über aktuelle Termine, Themen
und Veränderungen im Kindergarten. Die Elternbriefe erscheinen je nach
Bedarf.

Elternabende

Elternabende finden mindestens 1-2x im Jahr statt. Hier können sich Eltern
kennen lernen und Kontakte knüpfen. Die Pädagoginnen gebenInformationen über den Gruppenalltag, vermitteln Einblick in die
pädagogische Arbeit und behandeln allgemeine pädagogische Themen. Zu
speziellen Themen werden kompetente Referenten eingeladen.
Gemeinsame Aktivitäten
Dazu gehören verschiedene Feste und Feiern und andere Anlässe im Jahr.
Feste heben sich ab vom Alltag.
Verlassen des Kindergartens bei einem Notfall
Der Kindergarten hat drei Ausgänge. In der blauen Familiengruppe
befindet sich eine Notausgangstür, durch die die gelbe und die blaue
Gruppe den Kindergarten verlassen können. Diejenigen die sich im
Bewegungsraum und im Büro aufhalten, gehen über den Haupteingang
hinaus. Die grüne Gruppe kann über den Notausgang Richtung
Kinderwagenabstellraum den Kindergarten verlassen. Personen die sich in
der Küche befinden können entweder den Notausgang in der blauen
Gruppe oder den Haupteingang benutzen.
Zur Übung und Sicherheit werden mehrere Brandschutzübungen im Jahr
durchgeführt.

Abschlussbemerkung

„Eine Konzeption ist nur Papier, das keiner lesen wird!“ sagen die Pessimisten.
„Eine Konzeption ist eine Chance unsere Arbeit der Öffentlichkeit zu
präsentieren!“ sagen die Realisten.
„Eine Konzeption ist für einen modernen Betrieb heutzutage Standard!“ sagen
die Theoretiker.
„Eine Konzeption bringt nur einen Haufen Arbeit!“ sagen die Ahnungslosen.
„Eine Konzeption hilft sich über manches klar zu werden!“ sagen die Erfahrenen.
„Ihr habt alle Recht!“ sagen wir .

Das Kids World Team